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Touristische Attraktionen


Czorsztyn
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die Schönheit der Gegend




Das Schloss in Niedzica

Das um 1310 von Kokosz Borzeviczy errichtete Schloss wurde neben anderen ungarischen Schlössen zu einer Festung an der Nordgrenze des ungarischen Königreichs. An der Wende des 13. und 14. Jahrhunderts kam es zu einer Festigung der polnisch-ungarischen Grenze auf der Linie von Bialka, Dunajec in Pieniny und mittlerem Poprad.

Hier wohnten mehrere unterschiedliche Eigentümer. Aber im Besitz der nächsten ungarischen Geschlechter blieb das Schloss bis 1945 (obwohl es schon nach dem 1. Weltkrieg, im Jahre 1920 zusammen mit einem Teil von Zamagurze an den Polnischen Staat angeschlossen wurde).

Die letzte Besitzerin, die Witwe von Gez Alapi Salamo (Alexys Enkel), die Gräfin Ilona Bethlen (gestorben 1964) machte in der Zwischenkriegszeit Ordnung im Hof des Niederschlosses, in der Parkumgebung des Schlosses und gründete einen Familienfriedhof. Sie verließ das Schloss vor dem Winter 1943 und weder sie selbst noch ihre Kinder kamen je hier zurück. Im Jahre 1945 fiel das Schloss in die Hände der sowjetischen Armee und der lokalen Bevölkerung. Kraft des Dekrets über die Agrarreform verstaatlicht wurde es erst 1949 durch das Kultur- und Kunstministerium übernommen und dem Verein der Kunsthistoriker in Pflege gegeben. Seit 1950 gibt es im Schloss Gästezimmer, und seit 1963 das Schlossmuseum. Alle Innenräume wurden für Museums- und Hotelzwecke mit der Aufrechterhaltung der historischen Lage und des historischen Charakters adaptiert – sie bekamen eine stillvolle Einrichtung. Zahlreiche Touristen und Gäste werden durch die neue Funktion des Schlosses, seine außerordentlichen architektonischen und räumlichen Werte in der natürlichen Landschaft von Pieniny und Dunajec Tal angezogen.

Legenden: Das Testament der Inken. In unklaren Umständen sollte Sebastian Berzeviczy in Peru eine peruanische Indianerin, und ihre gemeinsame Tochter Umina – den letzten Nachkommen des königlichen Geschlechts der Inken Tupac Amar geheiratet haben. Das Schicksal zerrte sie ins Schloss Niedzica, wo Umina durch einen Dolchstoß getötet wurde, und der kranke Sebastian überließ seinem Neffen Waclaw Benesz-Berzevicz – aufgrund eines 1797 in Niedzica niedergeschriebenen Dokuments seinen einjährigen Enkel Antoni. Das Dokument sprach auch über das „Testament“ der Inken und ihre Schätze, die im Titacaca See versenkt wurden. Im Jahre 1946 erschien im Schloss der Nachkomme von Antonio, Andrzej Benesz aus Bochnia mit den Dokumenten und Zeugen. Nach den Hinweisen aus dem Pergament fand man in einem Versteck eine 18 Zentimeter lange Tube und ein mit Knoten auf Riemchen niedergeschriebenes Testament. Die Nachricht kam durch Jal Kurek in die Presse. Angeblich verschwanden in Krakau alle Dokumente, die die Adoption von Antonio und die Sache des ungewöhnlichen Testaments betrafen. Andrzej Benesz war in den 70er Jahren Abgeordneter und Vizevorsitzender des Sejms, es starb in einem Autounfall im Jahre 1976.


Das Rote Kloster in der Slowakei
Das Rote Kloster in der Nähe der Ortschaft Czerwony Klasztor wurde in zwei Etappen von den Mönchen aus den Orden der Kartäuser und der Kamaldulenser bewohnt.

Anfänglich war das Rote Kloster (in den Jahren 1320 bis 1536) Sitz der Kartäuser (der Heilige Bruno gründete diesen Orden im Jahre 1084).

Das erste Kloster der Kartäuser auf Spisz wurde im Jahre 1305 in Klasztorisko in der Nähe von Letanowice im Slowakischen Paradies gebaut. Später, als die Mönche die Ortschaft Lechnica in Pieniny bekommen hatten, begannen sie im Jahre 1320 bei dieser Ortschaft das Rote Kloster zu bauen. (Der Name kommt vom roten Dach, das vom ersten Prior des Klosters Vater Jan entworfen wurde.)

Beide Klöster wurden weit entfernt von menschlichen Siedlungen gebaut, weil die Kartäuser zu den rigorosesten Orden mit einer asketischen Lebensweise gehörten. Sie widmeten sich vor allem dem Abschreiben von Büchern und allmählich erhielten sie von polnischen und ungarischen Herrschern verschiedene Privilegien (das Recht zum Fischen im Dunajec, Mühlenrecht, Brauereirecht und Gerichtsrecht).

Die Kamaldulenser bekamen das Rote Kloster als Geschenk vom Nitrer Bischof Wladislaw Matiaszowski. Danach begannen sie das Kloster im barocken Stil umzubauen (neue Häuschen für die Mönche, barocker Turm bei der Kirche, Renovierung der Kirche). Die Kamaldulenser ähnlich wie die Kartäuser führten eine einsiedlerische Lebensweise (sie verbrachten ihre Zeit mit Haushaltsführung, Imkerei, Behandlung von Kranken und Sammeln von heilenden Kräutern). Seit dem Jahre 1754 gab es hier eine Apotheke, die weit außerhalb der Grenzen von Spisz bekannt war, vor allem als sie vom Bruder Cyprian in den Jahren 1756-1775 geleitet wurde.

Im Jahre 1782 wurde der Orden der Kamadulenser als ungebräuchlich – angesichts der neuen sozialen Reformen – mit der Entscheidung vom Kaiser Franz Joseph II. aufgelöst.
Das Rote Kloster kann man über einen neu erbauten Steg auf Dunajec in Sromowce Nizne erreichen.

23 – Eine Karte mit der Zufahrt zum Roten Kloster – sieh die Karte im Lesezeichen „Landkarte“


Der Kurort Szczawnica
Das heutige Szczawnica ist eine 7,6 Tausend Einwohner zählende mit der Slowakei grenzende Kurortstadt. Sie umfasst ca. 8789 Hektar Fläche, die zu zwei Dritteln aus wunderbaren enorm das Klima beeinflussenden Wäldern besteht.

Dank dem spezifischen Mikroklima und dem Auftreten von Quellen des Mineralwassers spezialisierte sich die Stadt in der Behandlung von Krankheiten der Atemwege, des Verdauungssystems und der Harnwege und auch der Erkrankungen des Bewegungsapparats.

Der Kurort besitzt eine wunderbare Behandlungsbasis, unter Anderem im Institut für Naturheilung und Inhalatorium. Es ist mit einzigartigen pneumatischen Kammern, die zur Behandlung der Lungenkrankheiten dienen, und mit Sole-und Zellchenkammer, in denen man bei der Behandlung von Bronchienasthma wirksame Inhalationen durchführt, ausgestattet. Szczawnica, ähnlich wie die Mehrheit der Städte in Kleinpolen bietet eine breite Auswahl von verschiedenen Möglichkeiten, die Freizeit aktiv zu verbringen.

Die mit Wäldern mit reicher Flora und Fauna bedeckten Berge ziehen die Liebhaber der Wanderungen an. Zahlreiche touristische Wege führen zu den höchsten Gipfeln von Pieniny und Gorce und zu den Naturreservaten: Homole-Schlucht (W±wóz Homole), Hohe Felsen (Wysokie Ska³ki) und auch zu einem der schönsten Reservate Weißes Wasser (Bia³a Woda), wo es viele malerische Felsen und Felsenschwellen gibt, die Durchbrüche und Wasserfälle bilden. Die Wege sind an die physischen Möglichkeiten eines durchschnittlichen Wanderers angepasst.

Genau im Zentrum von Szczawnica gibt es einen Sessellift, der nach Palenica führt, von wo man ein wunderbares Panorama von Tatra Gebirge, Pieniny, Beskid Sadecki und ganz Szczawnica bewundern kann. Daneben, in dem benachbarten Szafranowka baute man eine 700 Meter lange Gravitationsrinne, die sowohl für Kinder als auch für Erwachsene attraktiv ist.

Die Liebhaber von Wassersportarten können dank dem schnellströmenden Dunajec ihre Fähigkeiten überprüfen, indem sie ein Paddelboot ausleihen und den Dunajec Durchbruch entlang eine Slalomfahrt machen.

Die Liebhaber der Bewunderung der Landschaft aus der Vogelperspektive finden ihr Paradies auf dem Gelände der Herberge „Bei Dubraszka“ (Pod Dubraszka), wo Gleitschirmfliegenkurse organisiert werden.

Der Aufenthalt in Szczawnica ist eine wunderbare Gelegenheit zum Kennen lernen der Schönheit des Pieniner Nationalparks, zur Bekanntmachung mit seiner einzigartigen Pflanzen- und Tierwelt, zur Besichtigung von der nahe gelegenen Schlösser in Niedzica und Czorsztyn, zu einer Schiffreise auf Czorsztyner See, zu einem Boot- oder Paddelbootspaziergang auf Dunajec.

Einer nicht nachgebenden Popularität erfreut sich auch eine der größten touristisch-landschaftlichen Attraktionen in Pieniny – die Floßfahrt mit den Goralenflößen auf dem Fluss Dunajec durch den Pieniny Durchbruch auf der Strecke von 20 Kilometern.

Szczawnica ist auch im Winter attraktiv. Gleich mit den ersten Schneefällen verwandelt sie sich in das Zentrum der Wintersportarten. In der Stadt – im Zentrum, in Jaworki und unter Durbraszka befinden sich Schilifts und Pisten sowohl für ungeübte als auch für fortgeschrittene Liebhaber des weißen Wahnsinns.

Auf die Liebhaber von Snowboard wartet die auf dem Gipfel des Berges eingerichtete Rinne zum Halfpipe, die immer mehr Anhänger des Snowboards nach Szczawnica anlockt. In Szczawnica befinden sich zahlreiche Ausleihstellen mit Schi- und Snowboardausrüstung. Auf den Pisten bieten professionelle Schiinstrukteure ihre Dienste an.

Zur Vergrößerung der Attraktivität von Szczawnica und Erweiterung ihres touristischen und Erholungsangebots trug die Eröffnung der Fuß-, Gebirgs- und Fahrradgrenzübergänge mit der Slowakei, und vor allem mit der nächsten slowakischen Stadt – Lesnica bei.

Im Pieniner Museum befindet sich eine ständige ethnographisch-historische Ausstellung, die der Kultur der Pieniner Goralen und der Badetradition gewidmet ist. Das ganze Jahr lang werden in der Kurorttrinkstube „Magdalena“ zyklische Ausstellungen der Malerei, Skulptur und Stickerei der lokalen Künstler organisiert.

In Jaworki, ein paar Kilometer vom Zentrum Szczawnicas entfernt, befindet sich eine Sammelstelle für Künstler – „Musikschafstall“ (Muzyczna Owczarnia). Dort finden Rock-, Blues-, Jazz-, Country- und andere Konzerte von bekannten und populären, polnischen und ausländischen Musikern statt. Originelle Innenräume und einzigartiges Klima versammeln an jedem Wochenende zahlreiche Kenner guter Musik.

Der Reichtum von Berglandschaften und die Schönheit der Badearchitektur aus dem 19.Jahrhundert in Verbindung mit zahlreichen Möglichkeiten der aktiven Erholung ziehen von Jahr zu Jahr immer mehr Liebhaber von Natur und natürlicher Schönheit der hiesigen Umgebung an.

     In der Gemeinde Czorsztyn und in ihrer Umgebung gibt es viele wunderbare Stellen, vor allem Landschaften, die man nur schwer beschreiben kann. Man muss sie persönlich sehen.

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Sonntag, den 5. Februar 2012
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