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Die Besichtigung von Danzig
beginnen wir an der Westerplatte.
WESTERPLATTE
Westerplatte ist ein Ort, an dem um 4.45 Uhr mit einer Feuersalve aus dem deutschen Panzerschiff „Schleswig-Holstein“ der Zweite Weltkrieg begonnen hat. Die Verteidiger von Westerplatte unter der Führung von Major Henryk Sucharski (auf der Straße Namens Major Sucharski kommst du zur Westerplatte) bewiesen eine große Tapferkeit. Trotz der Überlegenheit der feindlichen Kräfte leisteten sie dem Angreifer heftigen Widerstand.
Das Gelände des Nationalen Erinnerungsortes Westerplatte ist für die Besichtigenden kostenlos das ganze Jahr lang zugänglich.
- Das Wachthaus Nummer 1
Das Wachthaus Nummer 1, das eine Abteilung des Historischen Museums der Stadt Danzig ist, kann man alltäglich vom 1. Mai bis zum 30. September jedes Jahres von 9.00 bis 16.00 Uhr besuchen. Im Höhepunkt der touristischen Saison werden die Öffnungszeiten je nach Bedarf verlängert. Eine symbolische Eintrittsgebühr wird erhoben. Schüler, Studenten und Rentner bekommen eine Ermäßigung. Die Eintrittskarten werden an der Kasse im Kiosk vor dem Wachthaus verkauft. Die Ausstellung wird von den Museumsmitarbeitern bewacht, die auch Bücher und Ansichtskarten über Westerplatte verkaufen. Informationen über die Öffnungszeiten der Ausstellung für die Besucher kann man bei der Direktion des Historischen Museums der Stadt Danzig Dluga Straße 47 Tel. (48) 58 7679162 < bekommen >.
Zufahrtmöglichkeiten?
Man kann Westerplatte mit dem Bus des städtischen Verkehrs Nummer 106, der alltäglich das ganze Jahr lang verkehrt. Er fährt von der Haltestelle am Hauptbahnhof ab. Während der touristischen Saison fahren von der Anlegestelle „Zielona Brama“ Schiffe der Küstenschiffahrt, die an dem Kai an der Spitze der Halbinsel anhalten. Für Motorisierte empfehlen wir den folgenden Weg: die Straßen Podwale Grodzkie, Jagiellonskie Walen, Okopowa, Podwale Przedmiejskie, Ulanska, Siennicka, Lenartowicza, mjr H.Sucharskiego. Bei der Einfahrt auf das Westerplatte Gelände befinden sich Parkplätze, auch bewachte Parkplätze. In den Kiosks und Imbissen kann man Broschüren, Ansichtskarten, Getränke und etwas zum Essen kaufen.
- die Sehenswürdigkeiten verbunden mit der heroischen Verteidigung des Geländes aus dem Jahre 1939;
- Panzer T-34 der Polnischen Panzerbrigade namens der Helden der Westerplatte;
- eine wunderbare Aussicht auf die Ostsee;
- Fähreanlegestelle der Polnischen Ostseeschifffahrt;
Von der Fähreanlegestelle auf Westerplatte kannst du mit dem Schiff unter anderem nach Danzig, < Gdingen oder Zoppot fahren >. |
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In der Nachbarschaft von Westerplatte befindet sich
die Festung Weichselmündung und der Seeleuchtturm.
DIE FESTUNG WEICHSELMÜNDUNG
ist ein gut erhaltenes in der Weltskala unikales Hafenverteidigungsgelände. Die Festung Weichselmündung sollte Danzig vor dem Angriff des Feindes
(vor allem von der Seeseite) verteidigen.
> siehe mehr
Die Festung Weichselmündung
Stara Twierdza Straße 1
(48) 58 343 14 05
Zufahrt mit den Bussen der Linie 106
(vom Hauptbahnhof Danzig und von Westerplatte)
SEELEUCHTTURM
Danzig Neuer Hafen
Der Leuchtturm im Neuen Hafen ist eine der schönsten Leuchttürme an der Ostsee. Sie wurde im Jahre 1894 dem Betrieb übergeben, sie zeigte den Schiffen die Einfahrt in den Danziger Hafen bis zum Jahre 1984.
In seinem Inneren kann man wunderbar erhaltene historische optische Geräte und die Ausstellung „Leuchttürme von Danzig im Laufe der Jahrhunderte“ bewundern.
Von seinem Gipfel gibt es eine bezaubernde Aussicht auf den Danziger Hafen, Westerplatte und die ganze Danziger Bucht bis Gdingen und der Halbinsel Hel. Der 27 Meter hohe Leuchtturm im Neuen Hafen wurde nach dem Vorbild des berühmten 1871 erbauten Leuchtturms in Cleverland (USA) errichtet.
Sie diente einem dreifachen Zweck: als Leuchtturm, Turm für Hafenpiloten und als ein Sockel für die Zeitkugel, die 1929 entfernt wurde.
Die letzte war ein außerordentliches Instrument.
Das Heben und Fallen der Kugel an jedem Mittag erlaubte den auf der Reede stehenden Schiffskapitänen die Schiffsuhren zu stellen, die für die genaue Navigation unentbehrlich sind.
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ALTSTADT
Lange Gasse und Langer Markt
Die Lange Gasse und der Lange Markt, die den Königsweg bilden, gehören zu den schönsten Straßen in Danzig. Sie verlaufen paralell zu Moltawa vom Goldenen Tor bis zum Grünen Tor.
Hier wohnten die reichsten Danziger Patrizier und fast jedes Haus hat seine eigene interessante Geschichte. Die ältesten erhaltenen Häuser entstanden schon im Mittelalter, aber der größte Teil der Bebauung stammt aus der Neuzeit.
Die Bürgerhäuser an der Langen Gasse sind typische Danziger Häuser mit schmalen Fasaden, die mit Giebeln oder Attiken gekrönt sind, reichlich mit Wappen, allegorischen Figuren und Gestalten der antiken Helden versehen.
An dem Langen Markt befinden sich die wichtigsten weltlichen Gebäuden der Hauptstadt: das Rathaus der Hauptstadt und der Artushof. |
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DAS RATHAUS DER HAUPTSTADT
Das Rathaus befindet sich an der Ecke zwischen der Langen Gasse und dem Langen Markt.
Die Einrichtung des Rathauses der Hauptstadt wird den Besichtigenden zur Verfügung gestellt. Man kann hier den Turm besteigen, aus dem es eine wunderbare Aussicht auf das Stadtzentrum gibt.
Das Rathaus der Hauptstadt war der Sitz der Stadtverwaltung. Er wurde in den Jahren 1379 bis 1492 gebaut. Der 80 Meter hohe Turmhelm wurde vom Meister Dirk Daniels aus Neuseeland geschaffen.
Auf diesem Turmhelm befindet sich eine vergoldete Metallstatue des Königs Sigismund August. Die drei Flügel des Innenhofs wurden in den Jahren 1593-96 errichtet.
Im ausgehenden 16. Jahrhundert wurde eine Sonnenuhr mit der lateinischen Innschrift „Unsere Tage sind ein Schatten“ eingesetzt. 1945 völlig abgebrannt wurde sie im Jahre 1970 wiedereingesetzt.
Zur Zeit ist es der Sitz des
>Historischen Museums der Stadt Danzig<.
Die Innenräume des Rathauses sind im Stil des niederländischen Manierismus erhalten.
Der prächtigste Große Ratssaal, auch der Rote Saal genannt, wird für den reichsten Rathausinnenraum der Neuzeit gehalten.
Seine Einrichtung ist Werk solcher Meister wie Hans Vredeman de Vries, Izaak van den Blocke und Simon Herle. Die Decke ist mit 25 symbolischen Bildern von Izaak van den Blocke verziert. Zu den berühmtesten gehört „Apoteose von Danzig“.
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In der nahen Nachbarschaft des Rathauses der Hauptstadt befindet sich der Artushof.
DER ARTUSHOF
Viele Jahre lang war er einer der wunderbarsten Höfe dieser Art in Nordeuropa.
Artushöfe entstanden zahlreich in ganz Europa, vorwiegend in Hansestädten als Treffpunkte für reiche Patrizier, Kaufleute und Handwerker nach dem Vorbild des legendären Runden Tisches der Ritter von König Arthur. Der Danziger Arthushof war sowohl ein wichtiges Zentrum des Danziger gesellschaftlichen Lebens und des Handellebens als auch der demokratischste Ort im ganzen Land.
Dort verkehrten Kastellane, Woiwoden, Thronfolger.
Nachdem das Gebäude aus dem 14. Jahrhundert abgebrannt war, erhielt es im Jahre 1477 die heutige Gestalt.
Die Fassade wurde von Abraham van den Blocke umgebaut.
Der Artushof ist ein Bestandteil des Historischen Museums der Stadt Danzig.
> zob. więcej
DER NEPTUNBRUNNEN
Der seit 1633 vor dem Artushof stehende Neptunbrunnen ist ein Symbol von Danzig.
Seine Errichtung wurde von dem Danziger Bürgermeister Bartlomiej Schachmann initiiert.
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Die Gestalt von Neptun knüpft an die Verbindung von Danzig mit der Ostsee an.
Der Brunnen wurde von Peter Husen und Johann Rogge geformt und im Jahre 1615 in Augsburg abgegossen. Abraham van den Blocke machte den Entwurf.
Das den Brunnen umgebende Gitter kommt aus dem Jahre 1634.
In den Jahren 1757-1761 gestaltete Johann Karl Stender die Schüssel und den Brunnensockel im Rokokostil um, und fügte eine ganze Reihe von Meeresgeschöpfen hinzu. Nach einer der Danziger Legenden trug Neptun zur Entstehung des Danziger Goldwassers bei.
Verärgert, dass in den Brunnen Münzen reingeworfen werden, schlug er mit dem Dreizahn gegen das Wasser und ließ so das Gold in kleine Stücke zerfallen, die bis heute mit ihrem Glanz den wunderbaren Kräuterlikör verzieren. |
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DAS MÄDCHEN VOM FENSTER
Jeden Tag um 13.03 Uhr (im Sommer vom 1. Juni bis zum 15. September auch um 15.03 Uhr und 17.03 Uhr) erscheint im Gipfelfenster des Bürgerhauses neben dem Artushof - des Neuen Lawahauses eine an eine Danzigerin aus dem 17. Jahrhundert erinnernde Gestalt.
Die Gestalt wurde von Ewa Topolan entworfen, einer Künstlerin von der Akademie der Schönen Künste in Danzig.
Die erste Vorstellung „Des Mädchens vom Fenster“ fand am 1. Juni 2001 statt. Diese Vorstellung wird von der Melodie Martinis il Tedesco „Plasir d'amour“ begleitet, die im Carillon des Rathauses der Hauptstadt gespielt wird. |
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GOLDENES PATRIZIERHAUS
Es ist eins der schönsten Häuser in Danzig.
Es wurde für den Bürgermeister Jan Speymann, einen reichen Kaufmann und klugen Kunstmäzen und für seine Frau Judyta von Bahren errichtet.
Sie entstand vor dem Jahre 1609 nach dem Entwurf von Abraham van den Blocke, der auch ein Autor eines Teils von Skulpturausstattung ist, die bis 1618 gemacht wurde. Ihren Ruhm verdankt sie der reichen Fassade.
Die Legende sagt, dass manchmal auf den Fluren des Hauses eine glitzernde Gestalt - der Geist der schönen Judyta Speymann wandelt, die die Worte: „Tu gerecht, hab keine Angst vor niemandem“ flüstert.
DAS UPHAGENHAUS
Das Uphagenhaus steht in der Langen Gasse 12 und ist das einzige wiedererrichtete mit ihrer alten Einrichtung Bürgerhaus. Am Ende des 15. Jahrhunderts errichtete man an diesem Ort ein Mauergebäude, dessen Relikte sich noch in den Kellern des heutigen Hauses befinden.
Im Laufe der Jahrhunderte wechselten oft die Eigentümer des Geländes und das Haus wurde mehrmals umgebaut.
Im Jahre 1775 wurde es von Johann Uphagen, einem Kaufmann, Historiker, Amateur und Bücherliebhaber gekauft und umgebaut. Nach dem Tode des Eigentümers blieb das Haus im Besitz der Familie und überdauerte im fast unveränderten Zustand bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts.
Im Jahre 1911 eröffnete man in dem Gebäude ein Museum der Inneneinrichtung, die bis 1944 besucht wurde, als angesichts der kommenden Kriegshandlungen die Einrichtung und die Ausstattung des Hauses in die Danziger Umgebung evakuiert wurden.
Im Jahre 1981 wurde das Haus dem Historischen Museum der Stadt Danzig übergeben und nach Konservierungsarbeiten am 7. Juni 1998 den Besichtigenden zur Verfügung gestellt.
In den Innenräumen wurden die erhaltenen Ausstattungselemente montiert - Täfelungen, Öfen. Stoffe und Fensterstecken wurden rekonstruiert.
Die Ausstattung der Innenräume: die Möbeln, Musikinstrumente, Bilder, Keramik stammen größtenteils aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
An jedem letzten Sonntag des Monats finden hier Konzerte aus dem Zyklus „Musiksonntage im Uphagenhaus” statt.
> zob. więcej
> zob. obraz z kamer
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DAS GOLDENE TOR
Das Goldene Tor wurde im Endteil des Langen Gasse errichtet
siehe das Lesezeichen: Landkarte
Das Tor wurde in den Jahren 1612-1614 nach dem Entwurf von Abraham van den Blocke im Renaissancestil erbaut.
Die Attikasteinskulpturen aus dem Jahre 1648 wurden von Piotr Ringering geschaffen. Sie stellen allegorisch Bügertugenden dar: Gescheitheit, Gerechtigkeit, Frömmigkeit und Einstimmigkeit. Neben dem Goldenen Tor befindet sich der Hof der Abtei von St.Jerzy, das von J.Glotau in den Jahren 1487-1494 im spätgotischen Stil erbaut wurde.
DAS GRÜNE TOR
Es befindet sich im Endteil des Langen Marktes - siehe das Lesezeichen: Landkarte
Bevor dieses repräsentative Gebäude errichtet wurde, hatte hier das aus dem 14. Jahrhundert stammende Koga Tor gestanden.
In den Jahren 1564-1568 wurde es abgerissen und man baute das bis heute erhaltene manierische Gebäude auf. Das Tor wurde in den Jahren 1568-1571 von Regnier aus Amsterdam und Hans Kramer aus Dresden mit der Bestimmung zu einem Sitz der die Stadt besuchenden Monarchen gebaut.
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DAS VORTOR ZUR LANGEN GASSE
(Peinkammer und Gefängnisturm)
Zugang siehe das Lesezeichen: Landkarte
Der Gefängnisturm und die Peinkammer bilden das mittelalterliche Vortor zur Langen Gasse. Die Peinkammer wurde im Jahre 1593 von einem Flamander Antoni van Obberghen umgebaut und der Gefängnisturm wurde von Michal Enkinger in den Jahren 1508-1509 zu dem heutigen Stand erhöht.
Zur Zeit der Errichtung von neuzeitlichen Erdfestigungen in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts standen die Mauern des die beiden Gebäuden verbindenden Torhalses am Wassergraben.
Nach Beendigung der Adaptationsarbeiten wird die Peinkammer der Sitz des Bernsteinmuseums, einer Abteilung des Historischen Museums der Stadt Danzig.
DAS HÜGELTOR
Es befindet sich in der Nachbarschaft der Peinkammer und des Gefängnisturms.
Es eröffnet den sogenannten Königsweg, der über die Lange Gasse und den Langen Markt bis zum Grünen Tor führt. Es wurde von Hans Kramer aus Sachsen als ein Bestandteil der neuzeitlichen, entlang der westlichen Stadtgrenze verlaufenden, in den Jahren 1571-1576 errichteten Festigungen erbaut.
Das zuerst aus Ziegeln gebaute Tor bekam seine heutige Gestalt, nachdem es von dem Flamander Willem van den Blocke umgebaut worden war.
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Vom Hügeltor, durch das Goldene Tor gelangen wir wieder auf die Straße der Lange Markt. Wir gehen die ganze Zeit geradeaus. Wir gehen durch das Grüne Tor und wir sind schon an der Lange Pobrzeze Straße.
Wenn wir durch die Lange Pobrzeze Straße spazierengehen, können wir auf der einen Seite historische Bürgerhäuser und auf der anderen Seite den Fluß Motlawa bewundern. Von dieser Straße kannst du eine Schifffahrt machen.
> zob. rozkład jazdy
Du kannst auch die nahe gelegene Anlegestelle MARINA besichtigen.
Wie kommt man zur Anlegestelle MARINA?
Geh die ganze Zeit die Straße Langer Markt bis zum Ende entlang (die Straße mit dem Neptunbrunnen), wenn du von der Seite des Rathauses der Hauptstadt gehst - geh durch das Grüne Tor und weiter über die Brücke und hinter der Brücke bieg links ab.
DIE YACHTANLEGESTELLE „DANZIGER MARINE”
Die im Jahre 1997 errichtete und dem Betrieb übergebene Yachtanlegestelle ist eine der modernsten in Polen. Sie liegt im Zentrum der Altstadt und bietet wunderbare Möglichkeiten, Segeltourismus zu treiben.
Die perfekte Bedienung und der hohe Standard der Basis, zu der Sanitariate, Bosmanatgebäude, die Möglichkeiten des Anschlusses ans Energienetz und Wasserzugänge auf den Stegen gehören, stellen die Anlegestelle an der Spitze der polnischen und ausländischen Marinen.
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Nach der Besichtigung der Yachtanlegestelle kommen wir auf die Straße Lange Pobrzeze zurück und gehen in Richtung des charakteristischen Krans weiter.
KRAN
Das ist der größte Hafenkran mittelalterlichen Europas, eine der charakteristischsten Bauten in Danzig. Der an der Motlawa liegende Kran diente zur Warenumladung und zum Aufstellen von Mästen auf den Schiffen.
Zugleich erfüllte er die Funktion des Stadttors. Seine gegenwärtige Form erhielt er in den Jahren 1442-1444. In seinem Inneren befindet sich ein rekonstruiertes und funktionierendes Antriebsmechanismus - ein riesiges Holzrad, das früher mit der Kraft der menschlichen Beine bedient wurde.
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Im nächsten Teil unserer Reise besichtigen wir die Mariengasse
(die Mariengasse ist ein Abzweig der Lange Pobrzeze Straße).
DIE MARIENGASSE
ist unbestritten eine der schönsten Straßen in Danzig. Sie führt von der Marienkirche bis zu der Lange Pobrzeze Straße und wird von dem mittelalterlichen Marientor geschlossen.
Sie ist ein wunderbares Beispiel für die frühere Bebauung von Danzig mit Vorschwellen und schmalen reichlich geschmückten Hausfassaden, die einst den reichen Kaufleuten und Goldschmieden gehörten. Die Schönheit der Straße inspirierte einst Schriftsteller und Maler. Sie war auch historischer Filmset.
KÖNIGSKAPELLE
Sie befindet sich in der Mariackastraße, in der Nachbarschaft der Marienkirche.
Sie entstand dank dem König Jan III. Sobieski als eine vorübergehende katholische Kapelle für die Gläubigen der Marienkirche, die im Besitz der Protestanten blieb.
Sie ist Werk des Danziger Baumeisters Barthel Ranisch und entstand in den Jahren 1678-1681, nach den Entwürfen des Königsarchitekten Tylman aus Gameren. Barocke Skulpturen der Fassade wurden von Andreas Schlüter geschaffen.
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MARIENKIRCHE
Die Marienkirche, die größte Ziegelkirche in Europa, entstand in einigen Etappen in den Jahren 1343-1502.
In ihrem Inneren befinden sich viele wunderbare mittelalterliche und barocke Kunstwerke, unter anderem: Steinpieta aus dem Jahre um 1410, eine Kopie des 1472 von Hans Memling gemalten Jüngsten Gerichts, eine von Hans Düringer in den Jahren 1464-1470 gemachte astronomische Uhr oder der in den Jahren 1510-1517 entstandene Hauptaltar.
Das Gebäude zusammen mit den Stützpfeilen der Türme ist 105 Meter lang, die Gewölbe ragen bis 29 Metern über den Fußboden. Auf dem Gipfel des 77,6 Meter hohen massiven Turms gibt es eine Aussichtsgalerie, von der man das Stadtpanorama bewundern kann. Nach oben gibt es fast 400 Stufen. |
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NIKOLAIKIRCHE
Wie kommt man zur Nikolaikirche? siehe das Lesezeichen: Landkarte
Die älteste Kirche Danzigs entstand im ausgehenden 12. Jahrhundert und im Jahre 1227 wurde sie von dem pommerischen Fürsten Swietopelek dem Dominikanerorden übergeben, der nach Danzig dank dem heiligen Jacek Odrowaz geholt wurde. Zusammen mit dem Kloster existierte er seit dem Jahre 1348.
Dieser gotische Bau wurde als einziger während der Kriegshandlungen unversehrt. Um die Mitte des 15.Jahrhunderts bekam die Kirche ein Sterngewölbe und die Türme wurden erhöht. Im Inneren gibt es eine reiche frühbarocke Ausstattung.
KATHARINENKIRCHE
Wie kommt man zur Katharinenkirche? siehe das Lesezeichen: Landkarte
Die älteste Pfarrkirche der Altstadt wurde in den Jahren 1227-1239 als Spende der Danziger und pommerischen Fürsten errichtet und dann im 14. Jahrhundert sehr ausgebaut. Bis zum Jahre 1944 entzückte die Kirche mit ihrer gotischen, manieristischen und barocken Ausstattung. Die 1945 völlig zerstörte Kirche ist heutzutage restauriert.
Es lohnt sich dort die Bilder von Anton Möller und Izaak van den Blocke zu sehen. Hier gibt es auch die aus dem Jahre 1659 stammende Grabplatte des berühmten Astronomen Jan Heweliusz. Auf dem 76 Meter hohen Kirchenturm befindet sich ein schön klingelndes Carillon. Im Kichenturm hat das Museum der Turmuhren seinen Sitz.
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DIE GROßE MÜHLE
Sie befindet sich in der Nähe der Katharinenkirche.
Sie wurde etwa um die Hälfte des 14. Jahrhunderts auf dem Raduniakanal erbaut und war die größte Inverstition des Deutschen Ordens in Danzig. Sie verband drei Funktionen: einer Mühle, eines Magazins und einer Bäckerei. Sie war mit 18 oberschlägigen Wasserrädern mit dem Durchmesser von 5 Metern ausgestattet, was damals eine große technische Errungenschaft darstellte.
DAS RATHAUS DER ALTSTADT
Es befindet sich in der Nähe der Großen Mühle
Das Rathaus wurde in den Jahren 1587-1595 von Antoni van Obbergen gebaut und besitzt charakteristische Eigenschaften der guten manieristischen flamandischen Architektur. Im Inneren befinden sich Gemälden aus dem 17. Jahrhundert, an den Wänden von Adolf Boy, an der Decke von Hermann Han.
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STRÄNDE
Zu Danzig gehören auch schöne und saubere Strände.
Dank wichtigen ökologischen Investitionen sind schon seit ein paar Jahren alle Danziger Strände eröffnet, und die Meerwasserqualität sehr hoch. In Danzig befinden sich zwei bewachte Freibäder: in Stogi und in Brzezno.
Die restlichen Strände befinden sich in den Stadtteilen Jelitkowo. An den Danziger Stränden sind auch einige stationäre Wasserrutschbahnen geöffnet: zwei in Stogi, eine in Jelitkowo und eine in Brzezno.
Es gibt auch Luftrutschbahnen für kleine Kinder. Auf die Liebhaber aktiver Erholung warten zwei Volleyball- und Fußballspielplätze und auch ein Spazier-und Radweg, der entlang der Meeresküste von Brzezno bis Jelitkowo läuft. |
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Eine der Attraktionen der Danziger Küste ist die 130 Meter lange Mole in Brzezno - populärer Erholungsort sowohl der Danziger als auch der Touristen. Man schätzt, dass diese Strandstrecke in Brzezno in der Nähe der Mole im Höhepunkt der Saison von 50 Tausend Personen täglich besucht wird. Wir laden Sie auch im Herbst und Winter ein - das ist ein wunderbarer Ort für Erholungsspaziergänge.
Zufahrt zu den Stränden
/ Stogi - Straßenbahnen Nr 8 und13
/ Brzezno - die Straßenbahnen Nr 13 und 15
/ Jelitkowo - die Straßenbahnen Nr 2 und 6
/ Sobieszewo - die Busse Nr 112 und 186
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DER PARK IN OLIVA
Er befindet sich in Danziger Stadtteil Oliva
Der heutige Oliva Park entstand im 18.Jahrhundert auf dem Gebiet der alten Klostergärten. Man kann hier verschiedene Pflanzenarten aus der ganzen Welt sehen und das Alpinarium, die Orangerie, die Felsenhöhle und den Wasserfall und eine noch im 17. Jahrhundert angepflanzte Hegeallee bewundern.
Der Park eignet sich wunderbar zu romantischen Spaziergängen. In der Sommerzeit finden auf der Terrasse des Abtpalastes und in der Parklaube Konzerte im Freien.
OLIVER DOM |
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Die Trinitätskirche, die Kirche der Heiligen Jungfrau Maria und die St.Bernhardt Kirche wurden als Zistertempel im 13. Jahrhundert errichtet. Nach dem großen Brand im Jahre 1350 wurde sie im gotischen Stil wiedererrichtet und überdauerte ohne größere Veränderungen bis heute.
Die gotische Kirchenausstattung verbrannte im Jahre 1577, und die heutige Ausstattung entstand in der Barockzeit. Der Dom besitzt drei Schiffe, und wurde auf dem Plan der lateinischen Kirche gebaut. Der Oliver Dom ist 107 Meter lang und ist die längste Kirche in Polen. Eine wunderbare Zierde der Kirche ist der Orgelprospekt aus den Jahren 1763-1788.
Die Orgel wurde vom Meister Jan Wulf und Friedrich Rudolf Dalitz geschaffen, die in zu ihrer Entstehungszeit als die größte in Europa galt.
ZOO IN DANZIG OLIVA
Der Zoo befindet sich in der Nähe des Oliver Doms.
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Der Danziger Zoo ist zur Zeit der größte zoologische Garten in Polen.
> zob. mapka
Das ist einer der bekanntesten Erholungs- und Bildungsorte an der ganzen Küste, er wird Jahr für Jahr von vielen Bürgern der Dreistadt und Touristen besucht.
Die Idee, in der Dreistadt einen zoologischen Garten zu gründen, entstand Ende der 40er Jahre und wurde von den Bewohnern unterstützt. Der Enthusiasmus war so groß, dass die damalige zunächst dem Projekt skeptisch gegenüberstehende Stadtverwaltung endlich Ende 1953 ihre Zustimmung für die Gründung eines Zoos in Danzig gab. Es wurde auf dem Park-Waldgelände in der Größe von 100 Hektar, das im Tal der Waldmühle, in der Nähe von Olivazentrum gegründet.
Über die Wahl dieses Gebietes entschieden wunderbare topographische Bedingungen und das milde Mikroklima im Tal, dank dem bis zum Jahr 1954 hier eine Pension für Kranke der oberen Atemwege und Rheumatiker funktionierte.
Der städtische zoologische Garten der Küste
> zob. więcej |
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Der städtische zoologische Garten der Küste
Miejski Ogród Zoologiczny Wybrzeża
ul. Karwieńska 3
80-328 Gdańsk-Oliwa
tel. (058) 552 00 42
e-mail: zoo@zoo.gd.pl
Auch sehenswert: |
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DAS DENKMAL DER GEFALLENEN WERFTARBEITER
Es befindet sich in der Nähe des Hauptbahnhofs und der Katharinenkirche
Drei majestätische Kreuze mit Ankern - den Symbolen der Hoffnung, die an die blutigen Opfer der Arbeiterstreiks im Dezember 1970 erinnern. Die Forderung einer Erlaubnis für die Errichtung des Denkmals an den Werfttoren war eine der wichtigsten Postulate der streikenden Werftarbeiter im August 1980.
Die Kreuze sind 42 Meter hoch und wiegen fast 140 Tonnen. An diesem Denkmal werden Blumen von fast allen offiziellen Delegationen, die Danzig besuchen, gelegt. |
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BERNSTEINMUSEUM
80-836 Gdańsk, Zespół Przedbramia ul. Długiej, ul. Targ Węglowy 26,
tel. 0048 (58) 301 47 33
Danzig, verbunden mit der Ostsee und mit dem baltischen Gold des Nordens” pflegte seit Jahrhunderten Traditionen der Bernsteinkunst. Danziger Bernsteinmeister schufen eigene Schule der Bernsteinbearbeitung, und die Qualität ihrer Produkte hat keine mit ihnen vergleichbare in der Welt.
Der baltische Bernstein, Sukcynit genannt ist eine 40 Millionen Jahre alte versteinerte Harzart, die ziemlich viel Bernsteinsäure enthält, die über seine heilenden Eigenschaften entscheidet. Als ein wichtiges Zentrum der Bergung und Bearbeitung dieses wunderbaren Rohstoffs, sowohl früher als auch heute, berühmt für die wunderbaren Kunstwerke aus Bernstein ist Danzig ein wichtiges Wissenschaftszentrum, das sich mit dieser Thematik befasst, der Sitz der Bernsteinlandwirtschaftskammer und des Internationalen Vereins der Bernsteinliebhaber, der Wirt der größten Bernsteinmesse AMBERIF und AMBERMART und ein bekannter historischer und gegenwärtiger Punkt auf dem Bernsteinweg. Schon in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts entstanden die ersten Danziger Bernsteinsammlungen. Man spezialisierte sich vor allem auf die Sammlungen von Inklusionen.
In der Anerkennung des „Bernsteinsruhms“ von Danzig und des Meisterwerks seiner Bernsteinhandwerker nannte man eine Bernsteinsart nach dem Namen der Stadt: gedanit. Viele historische und gegenwärtige Bernsteinswege führen in die Welthauptstadt von Bernstein - nach Danzig. |
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| Wir laden in die Gemeinde ein! |
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Willkommen
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| Mittwoch, den 23. Mai 2012 |
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